\documentclass [
	11pt, %Schriftgröße
	a4paper, %Papiergröße
	titlepage, %Titelseite auf extra Seite
	liststotoc %Abbildungs- und Tabellenverzeichnis ins Inhaltsverzeichnis
] {scrartcl} %Dokumentklasse
%
% ** Pakete ***************************************
\usepackage {fixltx2e} %korrigiert einige Probleme in LaTeX
\usepackage {fix-cm} %Behebung von Fehlern in den Standard-Schriften
\usepackage [ansinew] {inputenc} %Benutzung von Umlauten und Sonderzeichen im Quelltext (Windows-Codierung)
\usepackage [T1] {fontenc} %Zeichenbelegung der verwendeten Ausgabeschrift
\usepackage {textcomp} %Sonderzeichen
%
\usepackage [english, ngerman] {babel} %Sprachunterstützung
%
\usepackage {graphicx} %Graphik-Paket
%
\usepackage {fixmath} %internationaler Standard für mathematische Formeln
\usepackage {amsmath} %erweiterter Mathematik-Modus
\usepackage {amssymb} %mathematische Symbole
%
\usepackage {booktabs} %erweiterte Tabellenformatierungen
%
\usepackage [
	automark, %Automatische Aktualisierung der Inhalte
	autooneside, %für einseitigen Druck
	headsepline, %Linie unterhalb Kopfzeile
	footsepline %Linie überhalb Fußzeile
] {scrpage2} %erweiterte Formatierung der Kopf- und Fußzeilen
%
\usepackage {hyperref} %pdf-Optionen
\hypersetup {
	plainpages = {false}, %verwendet nur arabische Seiten-Label
	breaklinks = {true}, %Erlaubt Zeilenumbrüche in Links
	colorlinks = {true}, %Benutze farbige Links
	pdftitle = {LaTeX-Kurs}, %Titel der Arbeit
	pdfsubject = {Das erste Dokument mit LaTeX}, %Thema der Arbeit
	pdfauthor = {Andreas Baude}, %Autor der Arbeit
	pdfkeywords = {LaTeX}, %Stichwörter zur Arbeit
	pdfproducer = {pdfLatex}, %Erzeugt durch
	pdfcreator = {LaTeX (MiKTeX mit TeXnicCenter)} %Erstellt mit
}
\usepackage [figure] {hypcap} %Sprungmarken vor Gleitobjekt
%
% ** Neu-/ Umdefinitionen *************************
%\pagestyle {headings} %Stil der Kopf- und Fußzeilen
\pagestyle {scrheadings} %Stil der Kopf- und Fußzeilen
	\clearscrheadfoot
	\ihead {\headmark} %Kopfzeile Innen
	\chead {} %Kopfzeile Mitte
	\ohead {\pagemark} %Kopfzeile Außen
	\ifoot {\LaTeX{}-Kurs am Rechenzentrum der TU Braunschweig} %Fußzeile Innen
	\cfoot {} %Fußzeile Mitte
	\ofoot {12.--16. September 2005} %Fußzeile Außen
%
\addtokomafont {captionlabel} {\sffamily\bfseries} %Unterschriftentitel fett und serifenlos
\setcapindent {1em} %hängender Einzug ab zweiter Zeile
%
\renewcommand {\thefigure} {\thesection.\arabic{figure}} %Sektionsnummer mit in Abbildungsnummer
\numberwithin {figure} {section} %Abbildungsnummer mit jeder Sektion zurücksetzen
\renewcommand {\thetable} {\thesection.\arabic{table}} %Sektionsnummer mit in Tabellennummer
\numberwithin {table} {section} %Tabellennummer mit jeder Sektion zurücksetzen
%
% *************************************************
%
\begin {document} %hier beginnt das eigentliche Dokument
%Titelseite
  \titlehead {Kompaktkurs des\\Rechenzentrums der\\Technischen Universität Braunschweig}
  \subject {Wissenschaftliche Textverarbeitung mit \LaTeX}
  \title {Mein erstes Dokument}
  \author {Andreas Baude\thanks{TU Braunschweig}\\\href{mailto:a.baude@tu-braunschweig.de}{a.baude@tu-braunschweig.de}}
  \date {\today}
  \publishers {\includegraphics [width=5cm] {TU-Logo}}
  \maketitle %Ausgabe der Titelseite

%Verzeichnisse
  \tableofcontents %Inhaltsverzeichnis
  \listoffigures %Abbildungsverzeichnis
  \listoftables %Tabellenverzeichnis

\section{Grundlagen}
\subsection{Deutsche Spracheigenschaften}
Um die deutschen Umlaute direkt eingeben zu können, wird das Paket inputenc mit der Option ansinew für Windows
eingebunden.

Man unterscheidet ``englische'', "<französische">, ,,führend tiefgestellte'' und "`deutsche"' Anführungszeichen.

\subsection{Andere Sprachen}
Auch auf andere Sprachen, z.B. Englisch, kann zwischendurch umgeschaltet werden. Sie müssen aber vorher beim babel-Paket in der Präambel geladen worden sein.

Am Beispiel sieht man: \selectlanguage{english}\today, \selectlanguage{ngerman}\today

\subsection{Schriftzeichen}
\subsubsection{Reservierte Sonderzeichen}
Auch Zeichen, die eigentlich für den \LaTeX{}-Quelltext reserviert sind, lassen sich darstellen. So zum Beispiel \$ \& \% \# \_ \{ \} $\backslash$.

Durch das textcomp-Paket werden weitere Sonderzeichen zur Verfügung gestellt, wie zum Beispiel \textcelsius, \texteuro, \textyen, \textcopyleft, \textcopyright{} und andere.

\subsubsection{Binde- und Gedankenstriche, Punkte}
Im Buchdruck unterscheidet man Bindestriche -, Gedankenstriche --, lange Gedankenstriche --- und Minuszeichen $-$. Ach ja, Auslassungspunkte sehen nicht so~..., sondern so~\dots{} aus.

\subsection{Fußnoten und Randnotizen}
Fußnoten\footnote{Dies ist zum Beispiel eine Fußnote.} werden automatisch numeriert, Randnotizen \marginpar{Hier ist eine Randnotiz} entsprechend platziert.

\section{Schrift- und Absatzkontrolle}
\subsection{Schriftformatierung}
Selbstverständlich lässt sich ein Textpart \emph{hervorheben}. Auch \emph{innerhalb hervorgehobener Passagen kann Text \emph{hervorgehoben} sein}. Natürlich kann man Text auch \textbf{fett}, \textit{kursiv} oder Kombinationen, wie zum Beispiel \textbf{\textit{fett und kursiv}}, setzen.

Zusätzlich kann man folgende Formatierungen verwenden: \textrm{Antiqua}, \textsf{serifenlose Schrift}, \texttt{Schreibmaschinenschrift}, \textsc{Kapitälchen}, \textsl{geneigte Schrift}, \textup{aufrechte Schrift}. Auch auf die \textnormal{Grundschrift des Dokuments} kann umgeschaltet werden.

\subsection{Schriftgröße}
Es gibt folgende Schriftgrößen: {\tiny winzig klein}, {\scriptsize sehr klein}, {\footnotesize klein}, {\small etwas klein}, {\normalsize normal}, {\large groß}, {\Large größer}, {\LARGE sehr groß}, {\huge riesig}, {\Huge sehr riesig}.

\subsection{Ausrichtung}
\subsubsection{Linksbündig, Flattersatz}
\begin{flushleft}
Dies hier ist ein Blindtext zum Testen von Textausgaben. Wer diesen Text liest, ist
selbst schuld. Der Text gibt lediglich den Grauwert der Schrift an. Ist das wirklich so?
Ist es gleichgültig ob ich schreibe: "`Dies ist ein Blindtext"' oder "`Huardest gefburn"'?
Kjift – mitnichten! Ein Blindtext bietet mir wichtige Informationen. An ihm messe ich
die Lesbarkeit einer Schrift, ihre Anmutung, wie harmonisch die Figuren zueinander
stehen und prüfe, wie breit oder schmal sie läuft. Ein Blindtext sollte möglichst viele
verschiedene Buchstaben enthalten und in der Originalsprache gesetzt sein. Er muß
keinen Sinn ergeben, sollte aber lesbar sein. Fremdsprachige Texte wie "`Lorem ipsum"'
dienen nicht dem eigentlichen Zweck, da sie eine falsche Anmutung vermitteln.
\end{flushleft}

\subsubsection{Rechtsbündig}
\begin{flushright}
Dies hier ist ein Blindtext zum Testen von Textausgaben. Wer diesen Text liest, ist
selbst schuld. Der Text gibt lediglich den Grauwert der Schrift an. Ist das wirklich so?
Ist es gleichgültig ob ich schreibe: "`Dies ist ein Blindtext"' oder "`Huardest gefburn"'?
Kjift – mitnichten! Ein Blindtext bietet mir wichtige Informationen. An ihm messe ich
die Lesbarkeit einer Schrift, ihre Anmutung, wie harmonisch die Figuren zueinander
stehen und prüfe, wie breit oder schmal sie läuft. Ein Blindtext sollte möglichst viele
verschiedene Buchstaben enthalten und in der Originalsprache gesetzt sein. Er muß
keinen Sinn ergeben, sollte aber lesbar sein. Fremdsprachige Texte wie "`Lorem ipsum"'
dienen nicht dem eigentlichen Zweck, da sie eine falsche Anmutung vermitteln.
\end{flushright}

\subsubsection{Zentriert}
\begin{center}
Dies hier ist ein Blindtext zum Testen von Textausgaben. Wer diesen Text liest, ist
selbst schuld. Der Text gibt lediglich den Grauwert der Schrift an. Ist das wirklich so?
Ist es gleichgültig ob ich schreibe: "`Dies ist ein Blindtext"' oder "`Huardest gefburn"'?
Kjift – mitnichten! Ein Blindtext bietet mir wichtige Informationen. An ihm messe ich
die Lesbarkeit einer Schrift, ihre Anmutung, wie harmonisch die Figuren zueinander
stehen und prüfe, wie breit oder schmal sie läuft. Ein Blindtext sollte möglichst viele
verschiedene Buchstaben enthalten und in der Originalsprache gesetzt sein. Er muß
keinen Sinn ergeben, sollte aber lesbar sein. Fremdsprachige Texte wie "`Lorem ipsum"'
dienen nicht dem eigentlichen Zweck, da sie eine falsche Anmutung vermitteln.
\end{center}

\subsection{Zitate}
Es folgt gleich ein als Zitat eingefügter Blindtext. Er wird auf beiden Seiten leicht eingerückt.
\begin{quote}
  Dies hier ist ein Blindtext zum Testen von Textausgaben. Wer diesen Text liest, ist
  selbst schuld. Der Text gibt lediglich den Grauwert der Schrift an. Ist das wirklich so?
  Ist es gleichgültig ob ich schreibe: "`Dies ist ein Blindtext"' oder "`Huardest gefburn"'?
  Kjift – mitnichten! Ein Blindtext bietet mir wichtige Informationen. An ihm messe ich
  die Lesbarkeit einer Schrift, ihre Anmutung, wie harmonisch die Figuren zueinander
  stehen und prüfe, wie breit oder schmal sie läuft. Ein Blindtext sollte möglichst viele
  verschiedene Buchstaben enthalten und in der Originalsprache gesetzt sein. Er muß
  keinen Sinn ergeben, sollte aber lesbar sein. Fremdsprachige Texte wie "`Lorem ipsum"'
  dienen nicht dem eigentlichen Zweck, da sie eine falsche Anmutung vermitteln.
\end{quote}

\section{Listen}
\subsection{Aufzählung}
\begin{itemize}
  \item Der erste Punkt
  \begin{itemize}
    \item Der erste Unterpunkt
    \item Der zweite Unterpunkt
    \begin{itemize}
      \item Der erste Unterpunkt des zweiten Unterpunkts
      \item Der zweite Unterpunkt des zweiten Unterpunkts
      \item Der dritte Unterpunkt des zweiten Unterpunkts
    \end{itemize}
    \item Der dritte Unterpunkt
  \end{itemize}
  \item Der zweite Punkt
  \item Der dritte Punkt
\end{itemize}

\subsection{Nummerierung}
\begin{enumerate}
  \item Der erste Punkt
  \begin{enumerate}
    \item Der erste Unterpunkt
    \item Der zweite Unterpunkt
    \begin{enumerate}
      \item Der erste Unterpunkt des zweiten Unterpunkts
      \item Der zweite Unterpunkt des zweiten Unterpunkts
      \item Der dritte Unterpunkt des zweiten Unterpunkts
    \end{enumerate}
    \item Der dritte Unterpunkt
  \end{enumerate}
  \item Der zweite Punkt
  \item Der dritte Punkt
\end{enumerate}

\subsection{Beschreibungen}
\begin{description}
  \item[\LaTeX{}:] Ein System zum Setzen von Text.
  \item[Blindtext:] Dies hier ist ein Blindtext zum Testen von Textausgaben. Wer diesen Text liest, ist
selbst schuld. Der Text gibt lediglich den Grauwert der Schrift an. Ist das wirklich so?
Ist es gleichgültig ob ich schreibe: "`Dies ist ein Blindtext"' oder "`Huardest gefburn"'?
Kjift – mitnichten! Ein Blindtext bietet mir wichtige Informationen. An ihm messe ich
die Lesbarkeit einer Schrift, ihre Anmutung, wie harmonisch die Figuren zueinander
stehen und prüfe, wie breit oder schmal sie läuft. Ein Blindtext sollte möglichst viele
verschiedene Buchstaben enthalten und in der Originalsprache gesetzt sein. Er muß
keinen Sinn ergeben, sollte aber lesbar sein. Fremdsprachige Texte wie "`Lorem ipsum"'
dienen nicht dem eigentlichen Zweck, da sie eine falsche Anmutung vermitteln.
  \item[Beschreibung:] Die sollte hier jetzt eigentlich folgen\dots
\end{description}

\section{Gleitobjekte}
\subsection{Abbildungen}
\label{sec:Abbildungen}
Jetzt mal eine Abbildung. Sie wird ins Abbildungsverzeichnis aufgenommen, bekommt eine schicke Bildunterschrift und wird auch noch sinnvoll platziert.
\begin{figure}
  \centering
    \includegraphics [height=2.5cm] {TU-Logo}
  \caption [TU-Logo] {Dies ist das TU-Logo als Abbildung. Es wird von \LaTeX{} an eine sinnvolle Position gesetzt. Quelle:
  \href{http://www.tu-braunschweig.de/presse/tipps/siegel}{http://www.tu-braunschweig.de/presse/tipps/siegel}.}
  \label{fig:TU-Logo}
\end{figure}

Man kann auch spielend leicht aus jeder beliebigen Anwendung Inhalt importieren. Man druckt einfach das Gewünschte auf einem PostScript-Drucker aus und wandelt mit Hilfe von \texttt{epstopdf} die Datei in ein einbindbares Format um.
\begin{figure}
  \centering
    \includegraphics {Diagramm}
  \caption [Bundestagswahl 2005] {Diese Grafik zur Bundestagswahl~2005 habe ich mit der Tabellenkalkulation von OpenOffice~1.1.3 erzeugt. Mit dem Umweg über eps-Dateien lassen sich so aus allen Anwendungen Grafiken importieren.}
  \label{fig:Diagramm}
\end{figure}

\subsection{Tabellen}
Auch Tabellen, genaugenommen eigentlich Tafeln, werden sinnvoll gesetzt. Aber siehe selbst~\dots
\begin{table}
  \captionabove [Adressen] {Dies ist eine --~wenn auch zugegeben eine sehr kurze~-- E-Mail-Adressenliste. Und sie hat wieder einen schönen Platz bekommen.}
  \label{tab:Adressen}
  \centering
    \begin {tabular} {|ll|l|}
      \hline
      \multicolumn{2}{|c|}{Name} & \\[2ex]
      Nachname & Vorname & E-Mail-Adresse \\
      \hline
      Baude & Andreas & a.baude@tu-braunschweig.de \\
      Mustermann & Max & m.mustermann@tu-bs.de \\
      \hline
    \end{tabular}
\end{table}

Da die letzte Tabelle typographisch nicht schön ist, sollte sie besser aussehen wie die nächste!
\begin{table}
  \captionabove [Homepage-Statistik] {An dieser Stelle einmal ein typographisch schöne Tabelle am Beispiel der Homepage-Statistik.}
  \label{tab:Homepage-Statistik}
  \centering
    \begin{tabular}{lcccc}
      \toprule
      Datum      & \multicolumn{2}{c}{weiblich}    & \multicolumn{2}{c}{männlich} \\
      \cmidrule(lr){2-3}\cmidrule(l){4-5}
                 & Studentinnen & Mitarbeiterinnen & Studenten & Mitarbeiter      \\
      \midrule
      19.04.2005 & 129 & 32 &  953 & 261 \\
      05.02.2004 & 154 & 32 & 1174 & 256 \\
      29.01.2003 & 168 & 28 & 1236 & 209 \\
      10.01.2002 & 165 & 20 & 1199 & 196 \\
      \bottomrule
    \end{tabular}
\end{table}

\section{Verweise}
Ein weiterer großer Vorteil von \LaTeX{} ist die Möglichkeit, Verweise anzubringen. Zum Beispiel auf Abbildungen in Sektion~\ref{sec:Abbildungen} (Abbildung~\ref{fig:TU-Logo} auf Seite~\pageref{fig:TU-Logo}), Tabellen (Tabelle~\ref{tab:Adressen} auf Seite~\pageref{tab:Adressen}) oder Literaturangaben, die gleich noch folgen werden.
\end{document}
